Christlicher Glaube und Ritterlichkeit

Das Missverständnis

Geht das zusammen?

Gibt das in unserer modernen Welt des 21. Jh. einen Einklang?

Welche Ziele befinden sich dahinter gerade in heutiger Zeit?

Wenn Ritterlichkeit reduziert wird auf körperliche Größe, Schönheit, Unversehrtheit und tollkühnes Handeln, dann gehört dieser Begriff sicherlich ins Museum.

Bedeutet Ritterlichkeit jedoch Selbsterziehung, Anstand, Treue, Verlässlichkeit, Beständigkeit, Großzügigkeit und das stimulierende Hochgefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die etwas Positives bewirkt, dann gehen christlicher Glaube und Ritterlichkeit heute noch zusammen – denn so ergänzen sie sich einander. Beide Pole verstärken in wechselseitiger Beziehung die darin enthaltenen persönlichen Eigenschaften für ein ritterlich-christliches Leben. Wir sprechen von den Kardinaltugenden. Sie zusammen bilden die „Dreh und Angelpunkte“, die zu den erstrebten Zuständen an Werten wie Respekt, Gerechtigkeit oder sogar Nachhaltigkeit führen sollen.

Folgen des Irrtums

Wie kommt es nun, dass etliche nur eine museale Definition von Ritterlichkeit kennen?

„Es war so. Es ist so. Es wird immer so sein“, ist ein Glaubenssatz, der latent in den Köpfen vieler mitzuschwingen scheint.

Was heißt das?

Diese Vorstellung beinhaltet die Einstellung, die inhaltliche Bedeutung des Begriffs der Ritterlichkeit nicht mehr weiter begreifen zu müssen bzw. dem heutigen Sprachgebrauch auch anzupassen. Es ist der vorprogrammierte Stillstand einer Entwicklung.

Wo es keine Entwicklung gibt, dort gibt es aber auch keine Motivation zur Veränderung für das Leben eines Einzelnen oder für die einer ganzen Gesellschaft.

Unsere Vision in heutiger Zeit

Leben bedeutet jedoch Veränderung. Und was wir daher suchen ist gelebtes Christentum. Ein Christentum, das zu etwas Besserem hinführt. Wo es nicht um Statik geht, sondern um einen Prozess, also um ein Voranschreiten. Wie immer im Leben bedarf es jedoch eines Einzelnen oder einer Gruppe, der oder die an der Spitze dieser Prozession mutig vorausgeht. Der Ritterorden des heiligen Erlösers in Aragon genannt von Monreal sieht sich als eine solche Gruppe.

Das Zusammenspiel von Tradition und Moderne

Warum verhalten wir uns so?

Weil unsere Haltung neben den christlich-ritterlichen Tugenden sich aus vier weiteren Ebenen zusammensetzt:

  1. Unsere Bestimmung
  2. Unsere Weise
  3. Unsere Art
  4. Unsere Herkunft

Diese Ebenen stellen eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne her und bilden mit den Tugenden unsere Identität. Sie sind die Quellen unserer Sicht- und Handlungsweisen.

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Unsere Bestimmung

Welche Bestimmung folgen wir also?

Wir verfolgen im Kern ein doppeltes Ziel: Die innere christlich-ritterlich veranlasste Veränderung einerseits; der äußere Wandel, der das Innere widerspiegelt, andererseits. Beide Ziele münden in unsere Bestimmung, nämlich in schwierigen Situationen zu begleiten, zu helfen, zu unterstützen wo immer nötig.

„Zusammen und miteinander für andere.“

Unsere Weise

Auf welche Weise geschieht das?

Indem wir durch nachhaltiges Handeln mittels Ausdauer und Unerschrockenheit uns den Herausforderungen stellen, die Dinge aufmerksam analysieren und unsere Erfahrung einbringen. Das schafft Vertrauen und Respekt – ganz im christlichen Sinne.

„ratio atque usus“


Aus Überlegung, wie aus Erfahrung

Unsere Art

Auf welche Art tun wir das?

Indem wir aktiv, direkt und unkompliziert in unseren Heimatregionen unser christliches Werk beginnen. Trotz gesellschaftlichen Wohlstandes gibt es weiterhin kleine und große Nöte, die wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.

„Sozial – Direkt vor Ort!“

Unsere Herkunft

Woher kommt diese Haltung und unsere Namensgebung?

Schon seit rund 900 Jahren sehen sich Ritterorden im Auftrag des Christentums, so auch der Orden des heiligen Erlösers in Aragon genannt von Monreal, der sich in der Tradition des um 1128 gegründeten “Orden des Heiligen Erlösers” durch Alfonso I., König von Aragon (*1073), sieht. Daher bezeichnen sich die Ordensmitglieder auch als Salvatorisritter (von lat. salvator „Retter“, „Heiler“, „Erlöser“). Der Orden hatte ursprünglich seinen Sitz in Monreal (Aragonien, Spanien). Daher erhielt er zusätzlich als Reminiszenz seiner Herkunft den Beinamen „von Monreal“. Selbstverständlich hat sich seit dem der Auftrag inhaltlich immer wieder mit Bedacht verändert, aber eines ist bis heute gleich geblieben: Die Tat für die Gemeinschaft.

Ordo Sancti Salvatoris in Aragonia dictus Montis Regalis

Orden des Heiligen Erlösers in Aragon genannt von Monreal

Die Salvatorisritter

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